Kien – Inmit­ten der Erde ist ein Berg
Beschei­den­heit schafft Gelin­gen
Der Edle bringt zu Ende

Vita

Seit mehr als 15 Jah­ren prak­ti­zie­re ich Qigong, Tai­ji und Medi­ta­ti­on. In 2014 begann mei­ne Aus­bil­dung zum Qigong Leh­rer bei der deut­schen Qigong Gesell­schaft e.V. Die Aus­bil­dung umfasst ins­ge­samt 500 Stun­den Aus­bil­dung. Die­se wur­de Novem­ber 2016 mit einer Prü­fung zum Qigong-Kurs­lei­ter und Novem­ber 2018 mit dem Zer­ti­fi­kat zum Qigong-Leh­rer abgeschlossen.

Wie ich zum Qigong kam:
Ich erin­ne­re mich noch genau wie ich wäh­rend eines Besuchs auf der Han­no­ver Mes­se im Jahr 1975 den Kalen­der eines Japa­ni­schen Aus­stel­lers mit­nahm auf dem groß­for­ma­tig Moti­ve von Zen Gär­ten und Land­schaf­ten aus Japan und Chi­na abge­bil­det waren. Zu die­ser Zeit trai­nier­te ich inten­siv Kara­te. Bruce Lee war der gro­ße Lein­wand­held. Er ist immer noch ein gro­ßes Vor­bild. (Be water my friend)

Die Kalen­der­bil­der von der Mes­se fas­zi­nier­ten mich so sehr, dass ich sie rahm­te und auf­häng­te. Ohne es also genau zu wis­sen fühl­te ich mich der Phi­lo­so­phie des fer­nen Ostens nahe. In jun­gen Jah­ren ver­band ich aller­dings in ers­ter Linie die Kampf­kunst damit. Spä­ter gesell­ten sich neben Kara­te noch Ken­do und der Stock­kampf Arnis hin­zu. Irgend­wann zog ich mich aus dem Kampf­kunst­trai­ning zurück, bis ich um das Jahr 2000 her­um regel­mä­ßig zu medi­tie­ren begann. Die alte Lei­den­schaft erwach­te zu neu­em Leben, aber dies­mal in der Aus­rich­tung des Qigong und Tai­ji. Ich ent­deck­te, dass jeder Qigong und/oder Tai­ji allein­ste­hend, ohne wei­te­re Kampf­kunst­pra­xis prak­ti­zie­ren kann, aber jeder Kampf­künst­ler unbe­dingt die Aspek­te des Qigong wahr- und in sich auf­neh­men sollte.

So schließt sich der Kreis. Die alten Kalen­der­bil­der sind im Geis­te zu mei­nen Beglei­tern geworden.

Für mich ist die span­nends­te Her­aus­for­de­rung das Jahr­tau­sen­de alte Wis­sen des Qigong zu ent­de­cken und mit unse­rer west­li­chen Lebens­art in Ein­klang zu bringen.

Eine beson­de­re Freu­de, die ich jeden Tag neu erle­ben und wei­ter­ge­ben darf.